REVIEWS



Rellez - R.E.B.I.R.T.H.


Grosse Freude bei mir als ich "Tha R.E.B.I.R.T.H" in den Händen hielt, schliesslich hatte ich den Vorgänger der Jungs aus Springfield, MO, "Soul Seaching", eine lange Zeit rauf- und runtergespielt. Natürlich hat man in einem solchen Fall gewisse Vorstellungen und Erwartungen, diese wurden aber im Fall der Rellez ausnahmsweise mal nicht enttäuscht. Zwar erreicht das Album nicht die Qualität des sehr guten "Soul Searching", schuld daran sind vor allem die etwas kommerzieller gewordenen Produktionen, trotzdem ist "Rebirth" eine überdurchschnittliche CD. Sicher liegt es auch an der Rückkehr von Debonare und Young Dris, die nun wieder ihre Cousins Stevo und D-Boi tatkräftig unterstützen.

Die Rellez bleiben ihrem Twist-Style treu, auch wenn sie auf einigen Songs das Tempo etwas gedrosselt haben. Insgesamt ist den Rellez eine bunte Mischung aus düsteren ("Dr Jeckal-N-Mr Hyde"), rnb lastigen (zb. "Tryin 2 Get With U"), Clubtracks ("Hey Lady") und dem typischen Rellez-Sound, schnelle Raps über schleppende Beats gelungen. Tracks wie "Smooth", "Dr Jeckal-n-Mr Hyde", "O` Yeah", "U Assume" oder "I Can't Lie" verdienen absolute Bestnoten. Die restlichen Songs von Rebirth verdienen die Prädikate solide bis gut. Lediglich "Yall Can't Shake My Groove" und "Reelife Muzik" schwächen den guten Gesamteindruck ein wenig. Auch das einzige Feature des Albums verläuft ein wenig enttäuschend, Tech N9nes Part auf "What Cha Tellin Me" wirkt lustlos. Wer ein Gangsta Rap Album erwartet sollte die Finger von "The R.E.B.I.R.T.H." lassen. Textlich setzen die Rellez auf eine Mischung aus FeelGoodMusic und Conscious-Rap.

Für mich zählen die Rellez zum besten was Missouri derzeit zu bieten hat, leider haben sie bisher nicht die verdiente Aufmersamkeit bekommen und konnten ihre Alben auch nur in geringer Auflage auf den Markt bringen, wer also mal eines ergattern kann sollte zuschlagen.


8/10


Overview Reviews