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Top Authority - Somethin To Blaze To


Neben der Dayton Family gehören vor allem Top Authority Mitte der 90er Jahre zu den Acts die Flint ins Rap-Game bringen. Ihr Erstlingswerk gilt längst als ein echter Klassiker. Meine erste Begegnung mit dem Trio war 1995 als mir das Album mehr durch Zufall in die Hände fiel. Damals war ich bis auf zwei oder drei Songs auch erstmal wenig angetan von der CD, doch steigerte sich meine Begeisterung mit jedem weiteren Hören.
DaLo, Shotgun und Flexx bieten das was den Flintsound der 90er populär gemacht hat, gnadenlosen Streetrap.

Wie auch ihre Kollegen der Dayton Family setzen Top Authority auf knallharte, brutale Texte. Gleich im grossartigen Opener "Another Murder" hämmert das Trio dem Hörer ihre gewalttätigen Fantasien mit ihren markanten Stimmen um die Ohren. Nach drei musikalisch etwas smooveren Tracks wird mit "Level Of A Gangster" die Gangart wieder etwas härter und gipfelt einen Track später in "Pop Him".
Es folgen der obligatorische Hoodlife-Track, in diesem Falle "93", und der Titeltrack "Somethin To Blaze To". In "Voices" geht es dann wieder knallhart zur Sache. Mit einer "Liebeserklärung" an ihre Waffen in "Never Leave Without It" und einem Outro endet "Somethin To Blaze To" standesgemäß.

Auch wenn die Beats und die gesamte Produktion des Albums etwas oldschoollastig klingen ist "Somethin To Blaze To" ein Meisterwerk und ein absoluter Meilenstein für den Flinttown Rap.
Ein Muss für jeden Midwestrapliebhaber und G-Rap Hörer.


10/10


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